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Wilhelm-Bölsche-Schule

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Berufsorientierung

Duales Lernen: Das Lernen in der Schule und in der beruflichen Praxis miteinander verknüpfen - mit diesem Ansatz sollen sich die Schülerinnen und Schüler frühzeitig für einen späteren Beruf orientieren können. Außerdem wird das Duale Lernen viele, sowohl Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten als auch diejenigen mit besonderen Interessen, motivieren und ihnen eine gute Perspektive für den Weg ins Leben aufzeigen. Die Berliner Wirtschaft unterstützt das Duale Lernen durch die Bereitstellung von Praxisplätzen in Unternehmen. Die Arbeitsagentur führt wöchentlich Sprechstunden für Schülerinnen und Schüler und deren Erziehungsberechtigten durch.

Berufsorientierung bietet den Schwerpunkt der pädagogischen und unterrichtlichen Arbeit der Wilhelm-Bölsche-Schule. Diese Orientierung beginnt sehr früh. Bereits in den 7. und 8. Klassen werden Berufsfelder vorgestellt und Betriebe besichtigt. Alle 7. Klassen nehmen am Projekt „Komm auf Tour“ teil. Im 8. Jahrgang werden neben professionell begleiteten Einzelinterviews Werkstatttage und Potentialanalysen im Rahmen des Berufsorientierungsprogramm (BOP) durchgeführt, die es den Schülerinnen und Schüler unserer Schule ermöglichen soll, frühzeitig ihre Interessen und Stärken zu erkennen.

Berufsorientierung ist Aufgabe der ganzen Schule. Für diese langfristige und komplexe Aufgabe nutzen wir auch den Berufswahlpass, beginnend mit der 7. Klasse. Das Kollegium übernimmt die Mitverantwortung für die Qualität des Passes und strukturiert gemeinsam den Prozess der Berufsorientierung. Ergebnisse der Veranstaltung „Komm auf Tour“ finden ebenso Eingang in den Pass wie die Erkenntnisse aus der Betriebsbesichtigung. Insgesamt bietet fast jedes Unterrichtsfach thematische Bezüge zur Berufsorientierung und damit zur Nutzung des persönlichen Begleiters des Dualen Lernens. Der Berufswahlpass wird genutzt bei der Herausarbeitung der Stärken und Berufsinteressen unserer Schülerinnen und Schüler, zur Vorbereitung auf das Betriebspraktikum und zur Hilfe bei der Bildungswegentscheidung.

Neben diesen Maßnahmen der Berufsorientierung gibt es in der 9. und 10 Klasse ein Praktikum. Dieses verpflichtende Praktikum findet in den letzten Schulwochen des Schuljahres statt und dauert 2 Wochen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich ihre eigenen Praktikumsplätze bzw. werden durch die Fachlehrkräfte im Bereich Wirtschaft-Arbeit-Technik beraten. Das Praktikum wird durch die Fachlehrkräfte und Klassenleitungen betreut. Für diese Zeit gibt es einen gesonderten Praktikumsvertrag, der neben den Aufgaben und Pflichten auch den Versicherungsschutz klärt.

Obgleich viele unserer Schülerinnen und Schüler den Weg zum Abitur suchen, eröffnen sich mit Beginn der 9. Klasse neue Möglichkeiten, neben dem Unterricht die berufliche Praxis genauer kennenzulernen. Die Wilhelm-Bölsche-Schule bietet einen Tag in der Woche für das Praxislernen an. Dieser Weg, der für alle Schülerinnen und Schüler zu empfehlen ist, eröffnet den Blick in die Arbeitswelt und soll einen Ausblick auf eine berufliche Zukunft geben.

Eine Schulkarriere kann aber auch aus verschiedenen Gründen von Misserfolg und drohendem Schulabbruch gekennzeichnet sein. Manche Schülerinnen und Schüler sind lernschwach, andere stark praxisorientiert oder einfach auf der Suche nach neuen Wegen. Für diese Schülerinnen und Schüler gibt es ein weiteres Praxisangebot: das Produktive Lernen. Dieses Bildungsangebot mit hohem Praxisbezug, das in unserem Stadtbezirk an der Schule an der Dahme umgesetzt wird, weckt bei leistungsschwachen Schülerinnen und Schülern wieder Bildungsinteresse und gibt neue Motivation für den Schulabschluss. Bei dem Prozess eignen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wissen, praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten individuell an. Für diesen Weg ist eine ausführliche Beratung notwendig.

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